Gästebuch

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  • #20

    ♥ Laura bittet um Gegenbesuch *danke* ♥ (Freitag, 07 Oktober 2011 21:01)

    ja ein gratis chat mit Freundesnetzwerk unter www.supondo.com ♥ liebe Grüsse ♥ a free chat room and social network Lokalitäten

  • #19

    Ernst (Mittwoch, 02 März 2011 14:15)

    Es ist echt sehr bedenklich, was man alles verbaut. Leider rottet man die Natur immer mehr aus und das alles nur wegen des Geldes.
    Auf die Natur und ihre Lebewesen nimmt man leider immer weniger Rücksicht. Die Natur aber rächst sich immer mehr, wundern dürfen wir uns darüber aber nicht.

  • #18

    rxmagna (Montag, 28 Februar 2011 14:26)

    "Lagunensiedlung" beim besten Willen nicht von schonender Verbauung reden. Zum Zweck, einige hochpreisige und luxuriöse private Ferienhäuser zu errichten, sollte hier ein regionstypischer und einzigartiger Natur- und Lebensraum vollkommen zerstört werden.

  • #17

    bitkisel zayıflamak (Freitag, 25 Februar 2011 15:14)


    Die Gemeinden haben in vergangenen Jahrzehnten bereits große Feuchtgebiete sowohl für Ferien- als auch für Privathäuser aufgeschüttet und verkauft. In den letzten ein bis zwei Dekaden wurden die verbliebenen Gebiete u

  • #16

    Ines Wagner (Mittwoch, 06 Oktober 2010 15:40)

    (Fortsetzung...)

    In den letzten ein bis zwei Dekaden wurden die verbliebenen Gebiete in verschiedenste nationale und internationale Schutzkategorien gereiht, Gesetze verbieten weitere Umwidmungen, Aufschüttungen und Verbauungen im Seebereich.

    Wenn man all diese Fakten bedenkt, ist es nur eine logische Folgerung, daß Projekte dieser Art scheitern....

  • #15

    Ines Wagner (Mittwoch, 06 Oktober 2010 15:33)

    Hallo Franz Gelse,

    ich stimme Ihnen absolut zu, daß der Tourismus für den Neusiedler See von großer Bedeutung ist, allerdings kommt ein Großteil unserer Besucher vor allem wegen der unverwechselbaren Flora, und die gilt es zu schützen

    Allerdings konnte man beim vorgelegten Plan für die "Lagunensiedlung" beim besten Willen nicht von schonender Verbauung reden. Zum Zweck, einige hochpreisige und luxuriöse private Ferienhäuser zu errichten, sollte hier ein regionstypischer und einzigartiger Natur- und Lebensraum vollkommen zerstört werden.

    Die Gemeinden haben in vergangenen Jahrzehnten bereits große Feuchtgebiete sowohl für Ferien- als auch für Privathäuser aufgeschüttet und verkauft. In den letzten ein bis zwei Dekaden wurden die verbliebenen Gebiete u

  • #14

    Franz Gelse (Montag, 04 Oktober 2010 13:33)

    jeder der diesen schilfstreifen kennt, wir wohl zustimmen müssen das eine schonende verbauung eine sinnvolle erweiterung der gemeinde ist. naturschutz ja natürlich, aber bitte vergesst auch nicht die menschen die auch vom tourismus leben. alle gemeinden am see hätten heute nicht den wohlstand, hätte sie nicht in tourismusprojekte rechtzeitig investiert...

  • #13

    Christian Rohatsch (Dienstag, 21 September 2010 08:28)

    Sehr geehrter Herr Lackinger !

    Ihre Frage,- "Was hört man vom burgenländischen Naturschutz ?" möchte ich wie folgt versuchen zu beantworten.

    Sie, 40 Jahre im Naturschutz tätig, Zeitzeuge der Zerstörung mancher Gebiete, des Verschwindens einer ganzen Löfflerkolonie, viele andere sich bekennende echte Naturschützer, nebst errungenen geschriebenen Naturschutzgesetzen sprechen klare deutliche unmissverständliche Worte.

    Naturschutz muss aber nicht nur artikuliert und niedergeschrieben, sondern, wie Sie es uns durch Ihre 40 jährige Tätigkeit zeigen, gelebt werden, - andernfalls die besten Werbekampagnen für dieses Gebiet kontraproduktiv sind und eine Verhöhnung aller Naturschützer darstellen.

    - - - Ich erwarte mir eigentlich schon klare deutliche Worte in dieser konkreten Sache - -

    mit freundlichen Grüßen





  • #12

    heinz lackinger (Sonntag, 19 September 2010 18:37)

    Hallo, ich bin schon 40 Jahre im Naturschutz im Burgenland tätig und habe die Zerstörung mancher Gebiete des Neusiedlersees erlebt. Ich weiß noch wie bei Winden eine große Löfflerkolonie existierte...
    Danke an die Initiatoren der Bürgerinitiative ! Was hört man vom burgenländischen Naturschutz ?

  • #11

    Fam. Mastny (Donnerstag, 09 September 2010 12:02)

    Armer Teichrohrsänger, schreist du schon um dein Leben? Spürst du schon das Herannahen der Bagger?

    Beutelmeise, wirst du es ertragen, deine Heimat nicht mehr vorzufinden?

    Frösche, Kröten, Unken, Bisamratten, Ringelnattern, werdet ihr begreifen, dass ihr Opfer von Gleichgültigkeit, Verständnislosigkeit und Geldgier werden sollt?
    Darf ein jahrhundertealtes Biotop durch eine Umwidmung zerstört werden?

    Wir geben die Hoffnung ( noch ) nicht auf, dass sich die Gemeinde Weiden am See ihrer Verantwortung gegenüber dem Weltnaturerbe Neusiedler See bewusst wird!

    Alle Emotionalität beiseite lassend und nüchtern formuliert: Eisvögel, Beutelmeisen, sämtliche Amphibienarten ( alle Tiere hier beobachtet, Momente voll Glück ) sind strengstens geschützt!!! Dies allein muss doch eine genügende, gesetzliche Grundlage sein, so ein Bauvorhaben zu untersagen!!

    In der Hoffnung, dass Naturschutz mehr gilt als Profitgier, verbleiben wir mit freundlichen Grüßen
    OStR. Mag. Helge-Johannes Mastny (Physiker)
    OStR. Mag. Ilse Mastny (Biologin)
    Mag. Birgit Mastny (Biologin)
    Mag. Ulla Mastny (Biologin)
    Mag. Lukas Mastny (Physiker)

  • #10

    Christian Rohatsch (Mittwoch, 01 September 2010 10:01)

    Es ist eine Freude zu sehen, wieviele Menschen diese sensible Natur schätzen, diesbezüglich herrschende Gesetze bzw. Richtlinien respektieren und qualitative Argumentationen schätzen, auch wenn diese auf den ersten Blick mißverständlich erscheinen
    (-- Tod den Gelsen --); - und der Gier nach Geld eine Abfuhr erteilen.

    --- Vieles kann nicht mit Geld aufgewogen werden - -

    Herzliche Gratulation zu dieser Homepage, macht weiter so !!

    mit freundlichen Grüßen
    Christian Rohatsch

  • #9

    Wolfgang Mayrhofer (Samstag, 28 August 2010 09:32)

    Die Gemeinden wohl rund um den Neusiedlersee scheinen dem Grundgedanken zu huldigen: wenn das Geld (wieder) knapp wird, dann wieder ein Stück Schilfgürtel opfern... Gerade in Weiden gibt es viele andere Möglichkeiten, Bauland zu schaffen (ich weiß schon, nicht so lukrativ). Daher: kein weiteres Schlachten des Schilfgürtels

  • #8

    Andreas Rohatsch (Freitag, 27 August 2010 17:48)

    An "Schurli" das ist ja wirklich ein tolles Argument - Gratulation! Solche baubefuerworter disqualifizieren sich ja gluecklicherweise von selbst!! Besten Dank fuer die Unterstuetzung!!

  • #7

    schurli (Freitag, 27 August 2010 16:57)

    Ich bin dafür, dass gebaut wird. Tod den Gelsen!

  • #6

    Prof. Helmut Ascherl (Freitag, 27 August 2010 16:39)

    Ich finde ein solches Vorhaben entsetzlich!
    Außerdem dachte ich, daß dies Nationalparkgebiet wäre? Bürgermeister sofort abwählen!

  • #5

    Christian Rohatsch (Donnerstag, 26 August 2010 11:58)

    Sehr geehrte Frau Hareter !

    Ich kann mich Ihrer Bitte nur vollstens anschließen.

    Ich kann aber beim besten Willen die von Ihnen genannten Grundstücksnummern nicht wirklich finden.

    Es wird sich sicherlich hiebei um einen Irrtum handeln.

    Ich finde aber GST-Nr.: 1940/368 und 1941/1 mit dem Vermerk ... Änderung der Fläche in Vorbereitung... im Grundbuch.

    mit freundlichen Grüßen


  • #4

    Dorothea Hareter (Donnerstag, 26 August 2010 11:13)

    Betreff: Bitte um Zusammenarbeit

    Sehr geehrter Gemeinderat!

    Weiden/See ist bei seinen Gästen, Urlaubern und wenn ich von mir sprechen darf, Bürger/innen, aufgrund seiner Natur beliebt.

    Als erstes verstehe ich darunter den Neusiedler See, den Nationalpark Zitzmannsdrofer Wiese und auch die "Wildheit", die zu diesem Paradies führt.

    Wenn wir Handlungen setzten, sollten wir uns immer bewußt sein, ob es auch das ist, was wir für uns und all die Generationen die nach uns kommen wirklich wollen.
    Möchte ich in einem Dorf, vielleicht schon bald Städtchen leben, wo es keine Rückzugsmöglichkeiten zum Regenerieren, zum Einfach-Sein gibt. Denn selbst im Nationalpark, darf man "nicht vom Weg abkommen".

    Es sind die Stücke dazwischen ("die Wildheit"), die einladen sich noch frei zu bewegen und Kraft zu tanken.
    Denn jede/r will gerne einmal für sich sein, bzw. sehnt sich nach Ruhe. Und wo, wenn nicht in wilder Natur, findet man sie!

    Wenn Fehler gemacht wurden in der Vergangenheit (Verkauf des Seeparks an die Firma Rella), so bitte ich Sie, alte Fehler nicht noch einmal zu begehen.

    Ob es sich "nur" um einen Tausch handelt oder nicht, früher oder später wird auch diese Fläche (Grundstück Nr. 1940/471 und 1940/472) zu Bauland umgewidmet.

    Ich bitte Sie, in all Ihren Entscheidungen, immer an unsere Nachkommen zu denken, und was wir ihnen hinterlassen wollen.

    Herzlichen Dank,

    Dorothea Hareter

  • #3

    Christian Rohatsch (Montag, 23 August 2010 15:33)

    Jetzt haben wir schwarz auf weiß die rechtliche Lage niedergeschrieben.

    Und was nun geschieht wenn der kleine Mann dagegen verstößt ? - - - - frage ich mich

    Und was wenn eine ganze Gemeinde - nichts ?
    - und alle sind damit einverstanden ?

    Ist der Verkauf der Natur auch ein Grund, warum im Burgenland keine Krise spürbar war/ist ?

    Im nächsten Folder wird wieder munter mit der unberührten Natur geworben, damit Gäste kommen und Geld bringen - und dann werden wir unser "Zugpferd" wieder nicht schätzen sondern zerstören.




  • #2

    Andreas Rohatsch (Montag, 23 August 2010 14:25)

    1. Die geplante Änderung des Flächenwidmungsplanes durch Umwidmung von Teilflächen der Grundstücke 1940/9 und 1940/368 widerspricht dem Burgenländischen Naturschutz- und Landschaftspflegegesetz im Speziellen den §§ 7 Abs. 2, 13 Abs. 1, 14 Abs. 1,2.

    § 7. (2) Unbeschadet der Sonderbestimmungen für den Neusiedler See (§ 13) ist auf Moor- und Sumpfflächen, auf Feuchtwiesenflächen, in Schilf- und Röhrichtbeständen sowie in Auwäldern die Vornahme von Anschüttungen, Entwässerungen, Grabungen und sonstigen Maßnahmen, die geeignet sind, einen Lebensraum für Tiere und Pflanzen in diesem Bereich nachhaltig zu gefährden, verboten. Dies gilt auch für die nähere Umgebung, soferne die geplanten Maßnahmen geeignet sind, den Schutz der Feuchtgebiete zu gefährden.

    § 13. (1) Die Wasserfläche und der Schilfgürtel des Neusiedler Sees sind gemäß der Richtlinie 79/409/EWG, der Richtlinie 92/43/EWG, des Übereinkommens über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser– und Watvögel, von internationaler Bedeutung, BGBl. Nr. 225/1983 in der Fassung des Protokolls BGBl. Nr. 283/1993, als Biosphären Reservat der UNESCO, als Europäisches Biogenetisches Reservat des Europarates geschützt. Jeder Eingriff, der geeignet ist, einen Lebensraum für Tiere oder Pflanzen oder die Arten selbst im Sinne des § 22 c Abs. 2 zu beeinträchtigen, ist verboten. Dies gilt auch für die nähere Umgebung. § 7 Abs. 5 findet sinngemäß Anwendung.

    § 14. (1) Wildwachsende Pflanzen dürfen nicht mutwillig beschädigt oder vernichtet werden.
    (2) Freilebende, nicht als Wild geltende und nicht dem Fischereirecht unterliegende Tiere samt allen ihren Entwicklungsformen dürfen weder mutwillig beunruhigt, verfolgt, gefangen, verletzt, getötet, verwahrt, entnommen noch geschädigt werden. Der Lebensraum solcher Tiere (Nist-, Brut- und Laichplätze, Einstände) ist von menschlichen Eingriffen möglichst unbeeinträchtigt zu belassen.

    Die Argumentation, welche zur Begründung der Umwidmung herangezogen wird, wonach es sich beim gegenständlichen Gebiet um eine weniger schutzwürdige, immerhin rund 22.631m2 große Fläche handle, zumal sich darauf illegale Müllablagerungen befinden würden, ist in dieser Konsequenz nicht nachvollziehbar. Bei den gegenständlichen sogenannten Müllablagerungen handelt es sich zudem um Ablagerungen von organischem Gras- und Baumschnittmaterial in kleinsträumigen Randbereichen des betroffenen Areals.

    Als einziges weiteres Argument für die Umwidmung der o.a. Teilflächen, wird die Rückwidmung des bereits bebauten und wesentlich kleineren Areals „Segelclub“ (14.001m2) angeführt.

    Hierbei werden Vergleiche angestellt, die m. E. nicht durchführbar sind, einerseits handelt es sich um bereits bebautes Gebiet und andererseits um eine Schilfrandzone zum offenen Wasser mit einer völlig anderen, aber deswegen nicht höheren oder minderen ökologischen Qualität. Selbstverständlich ist die Rückwidmung dieser Fläche zu begrüßen, um weitere Verhüttelung zu unterbinden. Es wurde mit keinem Wort dargelegt, warum das Areal zwischen Feriensiedlung und Seepark weniger schutzwürdig sein soll und eine illegale Müllablagerung stellt wohl kaum eine Begründung für eine Umwidmung dar.

    2. Des Weiteren widerspricht die geplante Umwidmung einem aufrechten Bescheid (für die Halbinsel VI des Seeparks) der Burgenländischen Landesregierung vom 9. November 1982, in dem festgestellt wurde, dass besagte Fläche als Pufferfläche zu belassen sei, als Grundvoraussetzung für die damals geplanten Bauvorhaben. Schon damals wurden seitens der Gutachter (Dr. Metz, Dipl.Ing. Braun) schwerwiegende Bedenken zu einer weiteren Verbauung des Schilfgürtels geäußert!

    Offenbar hat man während der letzten 30 Jahre nichts dazugelernt und scheut sich nach wie vor nicht davor, aus Profitgründen unberührte Natur zu zerstören und den Lebensraum unserer Kinder und Enkel zu vernichten. Die nächsten zwingend logischen Schritte sind, da ja die nächste Umgebung aus ökologischer Sicht entwertet ist, der Lückenschluss zwischen Seeuferplatz und Pfahlbausiedlung der Lückenschluss zwischen Seeparklagune – Feriensiedlung und Radweg nach Podersdorf sowie die Fortsetzung des Wohngebietes zwischen Seeuferplatz und dem Neusiedler Kanal an der Gemeindegrenze, sodass wir in 20 Jahren ein durchgehend besiedeltes Gebiet haben werden und keiner war schuld daran, da ohnehin nur Baulücken gefüllt wurden!!!!!!!



  • #1

    Elvira Schaffrian (Samstag, 21 August 2010 14:49)

    Es ist eine Schande, eine Gemeinde, die auf "sanften Tourismus" setzt, so zu führen wie es unser Bürgermeister Willi Schwartz macht. Mit den "richtigen Freunden" an seiner Seite wird Natur verkauft. Ich bin Bürgerin von Weiden, und war bisher stolz darauf, jetzt gehe ich durch meinen Ort und sehe eine Natur-Zerstörung nach der anderen. Mit einem Projekt wie diesem wird in meinem und in unser aller Lebensraum eingegriffen, ich empfinde es als sehr bedrohlich. Haben wir nicht die Aufgabe, gerade in Zeiten wie diesen mehr Verantwortung für unsere Umwelt zu tragen, versuchen zu bewahren, anstatt wieder etwas wegzunehmen und zu zerstören?